Manöverkritik: Von Mikro-Nudeln und (un-)gestählten Körpern

Mar 9th, 2007 | By | Category: Römerlauf / Bürosport | Trackback URL

Als bekennende Nichtsportlerinnen (und somit auch Nichtteilnehmerinnen am Römerlauf) sind wir eigentlich verpflichtet Kritik für uns zu behalten, unsere lieben Kollegen in all ihrem sportlichen Tun zu bewundern, zu unterstützen und mit begeisterten Zurufen zu motivieren. Aber als Teil einer Minderheit in diesem Unternehmen, der die Objektivität noch nicht ganz verlorengegangen ist, sehen wir uns durchaus dazu berechtigt, ein paar Anregungen zu geben. Von gestählten Körpern ist hier ja schließlich nach wie vor nichts in Sicht und wir bezweifeln, dass sich daran bis zum 17. Mai etwas ändern wird…

Anfangen könnten die werten Herren aber damit, sich ihren Kaffee künftig selbst zu holen. Dazu müssten sie auf dem Weg immerhin drei schwere Türen öffnen und die Kaffeemaschine aus dem Schrank hieven – das gibt Muckis in den Armen und die braucht man bekanntlich beim Rennen zum ‘Wedeln’!

Für den Transport des Büromaterials, das bei uns nur bis zur Rampe im Hinterhof geliefert wird, bezirzen die ‘Halbzeit’-Charmeure schon einmal die Bürodamen der Nachbarn, damit sie ein Wägelchen geliehen bekommen (beim Betreten unseres Büros haben sie im Übrigen jeglichen Charme bereits verbraucht)… TRAGEN meine Herren! Jede Papierkiste einzeln, vier Stockwerke – das schafft Ausdauer! Es lässt sich mit Sicherheit auch ein Platz für den Jahresvorrat Papier hier oben finden.

Einer hat sich immerhin auf eine ‘Müsli-Diät’ versteift. Fraglich ist jedoch der Hintergrund des Ganzen. Will er tatsächlich fit werden oder ist der Weg rüber zum Stammlokal ‘Schnitzelfarm’ nur zu weit? Die Inhalte der gelben Tonne und der Geruch von Mikro-Nudeln in der Küche sprechen in jedem Fall eine andere Sprache…

Soweit das Wort zum Wochenende. Wir werden auch in Zukunft die Hoffnung auf gestählte Körper nicht aufgeben und wenn es mit den existenten Kollegen nichts wird – wir suchen derzeit nach einer Besetzung für unser Lektorat …

Frei nach dem Motto ‘Die Hoffnung stirbt zuletzt’ grüßen ganz herzlich
Die drei Damen vom Schreibtisch
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