Rezession: drei Gründe, warum Sie jetzt in Marketing und PR investieren sollten

Dec 10th, 2008 | By | Category: Ganz geschäftlich / Hauspost | Trackback URL

Betriebswirtschaft ist eine einfache Sache: Laufen die Geschäfte gut, können auch mal die Nebenkosten etwas höher sein. Bricht aber der Umsatz ein, muss gespart werden. Das ist oberflächlich betrachtet logisch und es trifft die Bereiche Marketing und PR in der Regel schnell und hart. Ob Automobil, Chemie oder Maschinenbau: Industriebosse, Arbeitnehmer und Anleger schauen dieser Tage mit Bangen in das neue Jahr. ThyssenKrupp beispielsweise meldet, 2009 eine Milliarde Euro einsparen zu wollen. Zehn Prozent der Verwaltungskosten sollen beim Stahlriesen innerhalb von 365 Tagen verschwinden. Kein Wunder also, dass bei vielen Unternehmen mit harten Bandagen über die Marketing- und PR-Budgets für das neue Jahr verhandelt wird.

Das Sparen sei marketingstrategischer Unfug, sagen die einen – betriebswirtschaftliche Notwendigkeit, die anderen. Fest steht aber: Wer es sich leisten kann, ist im neuen Jahr gut damit beraten, in Marketing und PR zu investieren. Der Ratschlag, der für den neuen Geschäftswagen oder andere Investitionsgüter gilt, taugt nämlich auch für das gesamte Segment der Kommunikation. 2009 ist einfach mehr drin!

  1. Viele Unternehmen erliegen der vordergründigen betriebswirtschaftlichen Logik und sparen massiv im Kommunikationsbereich. Wer einen Gegenpol bildet, kann jetzt mit verhältnismäßig geringem Aufwand die Konkurrenz in Sachen PR ausstechen. In Krisenzeiten lassen sich persönliche Kontakte zu Medien und Meinungsbildnern besonders gut bilden. Ein so aufgebautes, vertrauensvolles Verhältnis ist Garant dafür, dass die eigene Marke auch nach der Flaute regelmäßig genannt wird.
  2. Die sinkende Nachfrage setzt die Vertriebsabteilungen aller Verlage unter Druck. Wer jetzt geschickt verhandelt, kann höhere Nachlässe und andere Extras aushandeln. Wer in der Krise ein solides Auftreten am Markt beweist, profitiert später außerdem marketingstrategisch überproportional vom eigenen guten Namen.
  3. In der Krise steckt man nicht den Kopf in den Sand, sondern hält zusammen und entwickelt Verbesserungen. Kein Wunder also, dass es gerade jetzt Zeit wird, auch intern professionell zu kommunizieren. So können Unternehmen schon in Krisenzeiten die Weichen für die Zeit nach der Rezession stellen. Durch geschickte Kommunikation innerhalb des Unternehmens vermeidet man eine Phase der Depression in der Belegschaft. Vielleicht steuern die Mitarbeiter gar einige Vorschläge bei, die auch nach der Krise noch ein paar Euro einsparen.

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