Runter von den 60
Feb 29th, 2008 | By Martin Michel | Category: Römerlauf / Bürosport | Trackback URLIch bin mitten drin! Nennt mich Streber, aber nach meiner geistigen Auseinandersetzung mit dem Tod tue ich nun alles dafür, meinen Körperfettgehalt zu drosseln. Ob ich schon Erfolg hatte? Keine Ahnung. Fest steht nur: Es ist mühsam, sehr sogar! Dabei gehe ich hart mit mir ins Gericht, schiebe Extraschichten – ohne, dass der Coach bisher davon wusste. Unter einer Stunde geht da nichts. Und das ist jetzt (leider) wörtlich gemeint…
Tag für Tag laufe ich dieselbe Strecke. Raus aus der Haustür, Richtung Industriegebiet, dort in den angrenzenden Wald, am Hofgut vorbei, ein Stück bergan und weiter ins gefühlte Nirgendwo. Nach rund 30 Minuten nehme ich wieder Kurs heimwärts. Die "Schönheit" der Natur (wenn bei zig gerodeten Waldstücken und übereinander getürmten Baumstämmen am Wegesrand davon überhaupt die Rede sein kann) reizt mich schon lange nicht mehr. Es geht nur noch um eins: die Zeit.
Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Klar, in erster Linie will ich gegen das Fett fighten. Aber wenn ich schon laufe, dann bitteschön auch alles rausholen. Das Problem: Viel ist da nicht! Gestern wieder stehe ich nach meiner Rückkehr vor der Haustür, schaue auf die Uhr und sehe – 60:19 Minuten. Zum vierten Mal in Folge! Gut, am Tag davor waren es 60:17 und davor 60:23 oder so. Aber egal wie viel Gas ich gebe, die Zeit bleibt praktisch gleich.
Was mache ich falsch, Coach? Bis zumCheck-up in zwei Wochen bei Teamarzt Dr. Christian Klemm will ich runter von den 60 – ein Satz, der auch von ‘Germany’s next Topmodel’ stammen könnte… Wissenschaftlich fundiert ist es nicht, aber ich glaube fest: Körperfett und Laufzeit stehen in direktem Verhältnis zueinander! Und wenn’s nur für die Psyche ist.
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