Selbstversuch Pulsuhr

Apr 8th, 2008 | By | Category: Römerlauf / Bürosport | Trackback URL

wrw@pixelio.deBislang hatte ich mich ja immer mit Händen und Füßen dagegen gewährt, mit einer Pulsuhr zu laufen. Wenn mein Puls durch die Decke geht, merke ich das auch ohne eine wild piepende mobile Intensivstation am Handgelenkt, dachte ich. Falsch gedacht! Unser Laufseminar hat mich eines Besseren belehrt: Zum einen wird anhand der Herzfrequenz die iANS – die individuelle anaerobe Schwelle – ermittelt, die wichtig ist, um die Belastungsintensität der Trainingsintervalle zu bestimmen, zum anderen war der Puls eines Kaninchens auf der Flucht nichts gegen meinen! Und ich hab’s noch nicht mal geahnt.

Doch das wird mir nicht noch einmal passieren. Dem Kaffeeröster sei dank, bin ich jetzt Besitzer eines Wunderwerks der Technik, dessen Funktionen mir zum Teil immer noch Rätsel aufgeben. Aber langsam freunden wir uns an, meine Pulsuhr und ich. Ich muss nicht mehr anhand der Kirchturmglocken schätzen, wie lange ich denn schon durch die Botanik laufe, und selbst den Kalorienverbrauch verrät sie mir nach abgeschlossener Trainingseinheit. Nur eins mag sie nicht: Hochspannungsleitungen. Gut, die umgehe ich also ab sofort, denn der Schreck beim Blick auf das Display sitzt noch tief: Puls bei Null! George Clooney oder irgendjemand mit’m Defi in der Nähe? Reanimiert mich! Ich hab eine Flatline!
 

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