Wenn das Blut kocht

Mar 28th, 2008 | By | Category: Römerlauf / Bürosport | Trackback URL

Die ersten drei Worte im letzten Beitrag meines Kollegen beruhigen mich: ‘Blutdruck zu hoch’. Nicht, dass ich ihm keinen besseren Wert gegönnt hätte. Aber wäre er niedriger gewesen als meiner, hätte ich mir schon Gedanken machen müssen. Immerhin ist der Blutdruck gewissermaßen ein Indikator für die persönliche Fitness. Und als leidenschaftlicher Bezirksklasse-Handballer, der wöchentlich hart trainiert, erwartet man eben, dass sich die Anstrengungen auch hier widerspiegeln.

Falsch gedacht! Gleich mehrere Geräte habe ich verschlissen – ohne Erfolg… Eigentlich ein trauriges Zeugnis. Doch die Nachricht konnte ich einfach nicht für mich behalten. Ob es der pure Schock war oder schlicht schonungslose und selbstzerstörerische Ehrlichkeit? Ich kann es nicht sagen. Jedenfalls habe ich meinen Vereinskollegen ausführlich vom Erlebten berichtet – natürlich nicht, ohne stolz meinen Cooper-Test-Erfolg zu erwähnen…

copyright ave völler | gundolf völler Bis dato hat sich die Häme in Grenzen gehalten. Einige erzählten sogar von ähnlichen Erfahrungen, wenn auch unter anderen Umständen. Sollte Handball den Blutdruck etwa erhöhen statt ihn zu senken? Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer manifestiert sich ein ‘Ja’. Ich muss nur daran denken, wie oft ich nach dem Spiel mit bedenklich geschwollener Halsschlagader und wild pulsierenden Schläfen von der Platte gestapft bin. Diese Niederlage neulich war aber auch unnötig. Verdammt noch mal! Und diese Schiris erst!!! Da könnte ich mich schon wieder AUFREGEN … Oh Gott, mein Blutdruck.

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