Eine Stimme mit Gewicht: Rainer Edlinger plaudert über Social Media

Oct 9th, 2009 | By | Category: Ganz geschäftlich / Hauspost | Trackback URL

Heute verbinden die meisten Menschen mit dem Internet Datenaustausch in Echtzeit, Videos in HD-Qualität und den Abruf minutenaktueller Nachrichten von Canberra bis Vancouver. Klar, die breite Masse hat das Netz nie anders kennengelernt – nicht so wie Rainer Edlinger. Der Touristiker surfte mit seinem Rechner schon auf den ersten zarten Wellen des Internets, als viele noch nicht mal ein Handy hatten. Ein 56k-Modem war da schon ein echter Luxus! Und wer die Entwicklung des kleinen Mediums zum heute wohl mächtigsten der Welt von Beginn an miterlebt hat, der hegt eine ganz besondere Beziehung dazu.

Oft werden jene, die mit dem World Wide Web groß geworden sind, als ‘Digital Natives’ bezeichnet. Da Rainer Edlinger schon groß war, als sich das Datennetz allmählich um den Globus spannte, muss man bei ihm wohl von einem ‘Digital Pioneer’ sprechen. Klar, dass einen wie ihn das Online-Medium bis heute nicht mehr losgelassen hat. Mittlerweile hat ihn seine Leidenschaft zu einem der gefragtesten Experten in der österreichischen Tourismusbranche gemacht. Sein Steckenpferd: Social Media. Der zurzeit heißeste Trend im Web wird mindestens ebenso hitzig diskutiert – und seine Meinung hat Gewicht.

Große Herausforderungen im Web 2.0
Für Tourismuszukunft, ein Institut für E-Tourismus im deutschen Eichstätt, hat Rainer Edlinger jüngst ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Das Thema: Social Monitoring. Als Beauftragter für Neue Medien im Marketing unseres Kunden ‘Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH’ wurde er gefragt, wie denn eine der bedeutendsten Urlaubsregionen Österreichs den Überblick über all die Gespräche behalte, die online über die Marke geführt werden. Sprachbarrieren seien laut Edlinger dabei eine ebenso große Herausforderung wie die Bewältigung der schieren Menge an Konversationen im Web. Hier den Überblick zu behalten, raube viele Ressourcen.

Warum tätigt ihr Investitionen im Bereich Social Media Monitoring?
Weil wir mitbekommen wollen, wie unsere Gäste über uns und unsere Destination sprechen. Hier ist es das erste Mal richtig möglich die Meinungen und die Eindrücke, die unsere Gäste über uns verbreiten, ungefiltert mit zu bekommen. Social Media Monitoring ist für mich die Basis für ein erfolgreiches Auftreten im travel 2.0.

Das ganze Interview auf Tourismuszukunft.

Herausforderungen werden diese Aufgaben wohl nicht allzu lange bleiben, denn Edlingers Innovationsgeist hat in der Vergangenheit schon oft neue Lösungen hervorgezaubert. So war Zell am See-Kaprun nicht nur die erste österreichische Urlaubsregion, die es ihren Gästen ermöglichte, einen Urlaub im Pinzgau direkt online zu buchen. Die Region war österreichweit auch in Sachen Social Media Vorreiter. Wäre doch gelacht, wenn er – auch dank unserer Unterstützung vom bayerischen Untermain – nicht auch die künftigen Herausforderungen des Web 2.0 mit Leichtigkeit meistern würde.
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